| 2011
12. September 2011
Laufberichte von Thomas Prexl
Gerne möchte ich vom Midnight Sun Marathon (25. Juni
2011, in Tromsö), bei dem Martin Schöndorfer und ich mitgelaufen
sind kurz berichten.
Martin ist es ganz gut gegangen, er lief seine absolute Bestzeit von
3.20.52.
Bei mir gings auch ganz gut, die letzten 10 Kilometer waren diesmal
besonders zach, habs aber trotzdem in einer Zeit von 3.37.19 geschafft,
der Lauf selber war sehr sehr schön, es ist schon ein einmaliges
Erlebnis am Abend um halb neun zu starten und um kurz nach Mitternacht
bei Helligkeit (Sonne war leider hinter den Wolken) ins Ziel zu laufen,
man verliert dabei jedes Zeitgefühl. Die Norweger können
auch sehr gut anfeuern, es war eine super Stimmung, also wirklich
ein schöner Lauf.
http://apex.jupiter.no/resultsByClass.html
Eine Woche (3. Juli) später sind wir dann in Gmunden beim Toscanalauf
die kurzen 4,2 Kilometer gelaufen, Martin belegte mit einer Zeit von
15.51 den 2. Platz in seiner Klasse, und ich verfehlte leider um 14
sec. den 3.Platz und belegte mit einer Zeit von 16.45 den leider undankbaren
4.Platz in meiner Klasse.
http://www.union-gmunden.at/union/images/stories/Toscanalauf/k-4.2km.pdf
Das letzte Wochenende (17. Juli) bin ich den 12,7 km und 1.500 HM
Großglockner Berglauf mitgelaufen, da es ja kein Straßenlauf
ist sondern ein Geländelauf war er schon ein bisschen zach, aber
einfach ein wunderschöner Lauf, er zählt für mich zu
den schönsten Laufveranstaltungen, hab auch meine Zeit zum Vorjahr
um eine knappe Minute verbessern können (1.58.24), man startet
in Heiligenblut, einen guten Kilometer geht's bis zum Talschluß,
dann der erste große lange Anstieg bis zur ersten Alm, dann
immer wieder auf schmalen Wegen rauf, es sind auch wieder Abschnitte
dabei, wo es mal gerade geht oft auch sogar wieder bergab, dann kommt
man rauf zum Stausee, von dort sieht man schon das Glocknerhaus und
die Kaiser-Franz Josefs Höhe, dann geht's über eine kurze
Hängebrücke, wo das Gletscherwasser unten vorbeirauscht,
von dort sind es dann noch 2 Km zum Ziel, und der letzte Kilometer
ist besonders zach, da geht's von der Pasterze unten ganz steil hinauf
zum Ziel auf die Kaiser Franz Josefs Höhe, da hört man schon
von weitem die Zuschauer jubeln. Wie gesagt ein wunderschöner
Berglauf den man weiterempfehlen kann, und auch organisatorisch einfach
alles perfekt.
http://www.grossglocknerberglauf.at/
28. Mai 2011
Der Lauf für ein Leben - Benefizlauf in Eiselfing
Ein Bericht von Günter Dieplinger:
Wieder einmal machte ich mich auf ins bayrische Eiselfing zum Lauf
für ein Leben.
Wo für ein Kleinkreditprojekt in Equador gesammelt wird.
Ich hatte eigentlich die Aufgabe Jürgen Forster bei diesem Lauf
über 200 Kilometer zu begleiten.
Leider war das vorhaben nach 58 Kilometern schon wieder vorbei. Jürgen
Forster lief sich Blutblasen
und mußte daher den Lauf vorzeitig beenden. Also war eigentlich
meine und Andre Langes Mission erfüllt.
Wir liefen aber am ersten Tag dann doch noch 80 Kilometer und machten
uns dann mit anderen Läufern einen
gemütlichen Abend bevor es am Morgen wieder los ging.
Diesmal hatten wir eine andere Aufgabe. Dietmar Mücke entschied
sich in der Nacht doch die 200 Kilometer in
Angriff zu nehmen. Also begleiteten Andre und ich Dietmar abwechselnd
Runde für Runde.
Dietmar schaffte die 200 Kilometer und ich lief dabei auch nochmals
30 Kilometer. Hatte daher im gesamten
auch 110 Kilometer in den Beinen und das nur eine Woche nach dem München-Innsbruck
Alpenultralauf.
Ich war auch obwohl wir die 200 Km nicht schafften mit meiner Leistung
zufrieden.
Es waren an diesen beiden Tagen auch ca. 1000 Schüler am Start
die Kilometer um Kilometer für diesen guten
Zweck zurück legten.
So konnte wieder ein stolzer Betrag von 80 000 Euro erlaufen werden
und es war wieder mal eine wunderbare
Veranstaltung mit sehr familiären Flair.
Eins weis ich sicher. Ich bin auch nächstes Jahr wieder dabei.

Mehr unter http://www.vs-eiselfing.de/
14. Mai 2011
12 Stundenlauf Vogau
Anita Hartner machte sich wieder mit ihren Männern
auf in die Südsteiermark nach Vogau.
Mit Tobias, Thomas und Philipp starteten sie wieder als "Die
unglaublichen Ultrakäfer" Juniorenstaffel.
Tobias lief dabei 43,91 km
Thomas 36,59 km
Philipp 3,65 km
Anita 27,44 km
Insgesamt erreichten die Vier 111,60 km! Welch tolle Leistung.
Klaus Spielbüchler nahm als Einzelläufer wieder
am 12-Stundenlauf teil. Angespornt von den Ultrakäfern versuchte
alles um weiter zu laufen als die Käfer - doch es half alles
nichts. Weder Trink- Ess- Geh- oder sogar Schlafpausen reichten nicht
aus, diese 111 km zu topen. So musste sich Klaus mit 76,84 km begnügen,
dass den 39. Gesamtplatz ausmachte. Die Erkenntnis daraus: nur weil
er in einem Fitnessstudio arbeitet, heißt es noch lange nicht,
dass er dann auch fit ist...
15. Mai 2011
Salzburg AMREF Marathon
Einige HSV-Läufer waren an diesem Wochenende beim
Heimmarathon am Start.
Stefan Steinle als Pacemaker für 3:15 finishte in
3:17:48
Thomas Schmidsberger beendete den Lauf in 4:03:38
Salzburg AMREF Halbmarathon
Thomas Prexl beendete die 21,1 km lange Strecke in 1:37:09
Robert Pfeiffer kam nach 1:45:34 ins Ziel
29. - 30. April 2011
Günter Dieplinger machte sich beim MIAU 2011 von
München über die Alpen nach Innsbruck auf den Weg. Nach
gelaufenen 160 km und 18 Stunden und 57 Minuten erreichte er den tollen
5. Gesamtplatz.
Hier sein Bericht:
Der München-Innsbruck Alpenultralauf war wieder
mal ein Lauf der besonderen Art.
Ein Nonstoplauf von München nach Innsbruck über 160 Kilometer
und 1700 Höhenmetern.
Es waren bei diesem Lauf 50 Läufer am Start und es gab drei verschiedene
Startzeiten.
3 Uhr, 5 Uhr und 7 Uhr. Ich war um 7 Uhr dran. An meiner Seite meine
Freundin Anita die
die Betreuung für mich übernahm.
Gestartet wurde beim Siegestor in München. Die ersten kilometer
gingen der Isar entlang. Wir liefen gemeinsam los aber dann zog sich
das Feld auseinander.
Ich kamm ganz gut voran und lief bald alleine durch die schöne
Landschaft. Leider war ich einmal unaufmerksam und verlief mich ein
Stück aber ich hatte Glück und ein
mir entgegenkommender Radfahrer schickte mich wieder in die richtige
Richtung.
Es waren alle 20 bzw 25 Kilometer Verpflegungspunkte wo meine Freundin
schon auf mich wartete.
Sie füllte dort meine Trinkflasche auf und stellte mir auch sonst
alles bereit was ich benötigte.
So kam ich ganz gut voran und spulte Kilometer für Kilometer
runter.
Bei ca. Kilometer 70 begann der Lauf erst richtig. Es kamen die Steigungen.
Schön langsam wurde das Gelände immer steiler und dann kam
auch noch dazu, daß die größten
Steigerungen auch noch Schotterwege waren.
Ich war froh als ich die ersten 100 Kilometer hinter mir hatte denn
dadurch waren auch die meisten und
anstrengensten Höhenmeter zurückgelegt.
Bei gut 105 Kilometer war ein Verpflegungspunkt, daß ein Gasthof
war. Dort wurden wir mit Spagetthie
und einem Getränk verpflegt.
Auch meine Beine wurden verpflegt bzw. gepflegt. Die Oberschenkel
fingen schon an zu schmerzen
nach den anstrengenden Anstiegen aber ich hatte ja meine Freundin=Betreuerin
mit.
Anita massierte und rieb mir mit einem kühlenden Gel die Beine
ein. Auch die Schuhe wechselte ich.
Gestärkt vom Essen und mit gekühlten Beinen ging es die
ersten Kilometer gleich wieder besser.
Jetzt kamen aber auch die Abstiege und die Schmerzen in den Oberschenkeln
meldeten sich auch bei jedem Schritt
über den unwegsamen Wegen die ich zu bewältigen hatte zurück.
Ich war schon ein wenig genervt von der zeitweise schlechten Makierung.
Ab Kilometer 120 lief ich dann ein Stück
mit Andre Lange einem gutem Lauffreund von mir.
Und was es in dieser Gegend auch gab waren Scherzbolde, die die Makierungen
umklebten und uns in die falsche
Richtung schickten aber nach einem Telefonat mit der Rennleitung kamen
wir wieder auf dem richtigen Weg.
Wieder aber ein paar 100 Meter mehr zum Laufen.
Das zerrt schon an den Nerven. Meine Freundin fand aber immer wieder
aufmunternde Worte für mich.
Da merkt man wie wichtig es ist eine gute Betreuung zu haben.
Bei Kilometer 140 war der letzte Verpflegungspunkt wo ich mir noch
mal alles aufüllen lies und mich auf
die letzten 20 Kilometer machte.
Es waren schon extreme Kilometer wenn man in der Nacht durch Wälder
und Parks läuft mit nur einer Stirnlampe auf dem Kopf
und irgendwie schon am Limit mit den Kräften aber mein Ziel war
das goldene Dachl in Innsbruck zu erreichen.
In Innsbruck verlor ich dann bei einer Brücke die Makierungen
aus den Augen. Kann aber auch sein, daß gar keine mehr da
waren denn auch andere Läufer taten sich schwer das Ziel zu finden.
Ich fragte mich also durch. Es gab Leute die schüttelten den
Kopf als ich sagte woher ich komme und wohin
ich wollte aber alle gaben gerne Auskunft und wünschten mir noch
das Beste für die letzten Meter.
Ich sammelte noch mal alle Kräfte den ich wollte unter 19 Stunden
bleiben und wäre mir meine Freundin nicht in den
Weg getreten, ich wäre am Ziel vorbei gelaufen so schlecht war
es beschildert aber ich war angekommen
beim goldenen Dachl in Innsbruck nach 18 Stunden und 57 Minuten. 160
Kilometer und 1700 Höhenmeter in den Beinen
und dem 5 Gesamtrang.
Kurz zusammen gefasst. Es war ein Erlebnis dieser Lauf aber organisatorisch
wäre sicher noch einiges zu verbessern.






1. Mai 2011 Irrseelauf
Eva Maria Jaksch umrundete den Irrsee mit 14 km in einer
Zeit von 1:02:23 und wurde in der Klasse W-35 ausgezeichnete Zweite!
Herzliche Gratulation!
17. April 2011 Vienna Marathon
Eva Maria Jaksch erreichte beim Wienmarathon neuer persönliche
Bestzeit! Mit 3:18:06 klassierte sie sich am siebten Klassenrang W-35
9. April 2011
6 Stundenlauf für ein Kinderlachen
www.6stundenlauf.at.tc
Wieder ist uns eine tolle Veranstaltung gelungen.
Die Ergebnisse unserer HSV Läufer:
Eva Maria Jaksch mit Anita Brandstötter
67,523 km 1. Rang 2er-Staffel weiblich
Alexander Debauli 55,199 km
Alois Goldberger 53,416 km
Günter Dieplinger 50,354 km
Wals hat die schnellste 6 Stundenlauf - Strecke
Österreichs!
Österreichischer Rekord
David Lilek (LAC Hochschwab) 82,941 km
Dr. Sabine Hofer (LAC Salzburg) 78,271 km
diese Leistung bedeutet auch Weltrekord in der Klasse
W-45

Auch bei den Nordic Walkern konnten tolle Ergebnisse
erreicht werden und neue Weltrekorde aufgestellt werden:
1. Epp Michael MIKA Sports Deutschland 55,782km (Weltrekord)
2. Illitsch Ewald Bleiburger Walker 50,362km (Öster. Rekord)

1. Trattnig Claudia Bleiburger Walker 47,090km (Weltrekord)

20. März 2011
6 Stundenlauf Fürth/Bayern
Im Rahmen des 1. Welt Down Syndrom Tages in Fürth fand zum ersten
Mal ein 6 Stundenlauf statt.
Da ich schon ein paar Mal für diese Aktion gelaufen bin, folgte
ich dieser Einladung.
Ich machte mich mit meiner Freundin Anita auf den Weg nach Fürth
bei Nürnberg.
Es war eine tolle Veranstaltung. Sehr gut organisiert und 140 Teilnehmer
beim 6 Stundenlauf.
Auch viele alte Bekannte waren wieder anwesend. Natürlich auch
der Pumuckl und meine Lauffreunde
Andre Lange und Michi Guggenbichler.
Am Sonntag dem 20.3 um 9 Uhr gings los.Bei Sonnenschein und idealen
Lauftemperatur.
Es war mein erster 6 Stundenlauf seit Juli letzten Jahres.
Meine Freundin Anita übernahm erstmals meine Betreuung und sie
machte ihre Sache sehr gut denn
bei so einen Lauf kommt auch viel auf die Betreuung an. Dafür
möchte ich ihr auch herzlich danken.
Es ging mir eigentlich von Anfang an ganz gut und ich wartete auf
einen Einbruch aber er kam nicht.
So konnte ich den Lauf auch geniesen und war froh wieder mal einen
Lauf über 6 Stunden in den Beinen
zu haben.
Am Ende kamen 69 Kilometer heraus, daß den 9 Gesamtrang und
den 1. Platz in der M40 bedeutete.
Die 70 Kilometer Marke hebe ich mir dan für den 6 Stundenlauf
für ein Kinderlachen in Wals auf:-)
Günter Dieplinger

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